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Menschenrechte für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen!

Selbstbestimmungsrecht junger Migrantinnen - gegen Zwangsverheiratung und andere familiäre Gewalt

Workshop für Multiplikator*innen am 13.10.2017

Zwangsverheiratung und andere Formen von körperlicher und psychischer Gewalt wie Kontrolle und Einschränkungen bei der Auswahl von Freundschaften, Ausgangsverbot, Zwang zur Jungfräulichkeit u. ä. ist keine private und familiäre Angelegenheit. Sie basieren auf patriarchalen traditionellen Strukturen.

Die betroffenen Mädchen und jungen Frauen befinden sich in einem enormen Spannungsfeld. Sie schwanken lange Zeit zwischen dem Wunsch es den Eltern recht zu machen bzw. nicht die Kraft aufbringen zu können sich zur Wehr zu setzen und dem Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Mit dieser Problematik konfrontierte Fachkräfte fühlen sich meist über die Situation der Betroffenen und ihrer Familien nicht ausreichend informiert und in ihren Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt.

Wie können Sie Mädchen und Frauen, die von Zwangsverheiratung und anderen Formen familiärer Gewalt betroffen oder bedroht sind, unterstützen? Welches Hintergrundwissen benötigen Sie? Welche Rechtsgrundlagen gibt es?

Mit dieser Fortbildung wird die Gelegenheit geboten, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und gemeinsam Lösungsansätze (auch anhand von Fallbeispielen) erarbeiten.

Die Fortbildung richtet sich an Multiplikator*innen, die mit dem Thema bereits konfrontiert wurden oder präventiv tätig werden möchten.

Zwangsheirat ist eine Menschenrechtsverletzung!

Termin: Freitag, 13.10.2017, 09:30- 14:30 Uhr

Anmeldefrist: 06.10.2017

Ort: agisra e.V., Martinstr. 20a, 50667 Köln

Teilnahmebeitrag: 15 Euro

Anmeldung per E-Mail: seminare@agisra.org

Es sind nur begrenzt Plätze vorhanden.

Kontakt: agisra e.V. | Martin Str. 20a / Bolzengasse | Tel. 0221.124019 0221.1390392 | info (at) agisra.org