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Menschenrechte für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen!

Lobby- und politische Arbeit

agisra als politische Akteurin
Mit Stellen die allein als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen finanziert wurden begann agisra 1993 die Arbeit in Köln. Was ist daraus geworden? Aus einem kleinen Verein wurde nicht nur eine professionelle Fachberatungsstelle, sondern auch eine wichtige politische Akteurin in den Themenbereichen Frauen, Migration und Integration.

Wir sind in verschiedenen Arbeitskreisen, Runden Tischen und Netzwerken auf kommunaler, landes- und bundesweiter Ebene aktiv und besprechen dort Themen wie Gewalt an Frauen und Mädchen, Rassismus, Diskriminierung etc. Auch auf internationaler Ebene beteiligt sich agisra in politischen Diskussionen und Gremienarbeit. So nahmen wir beispielsweise im Jahr 2000 an der Weltfrauenkonferenz Peking + 5 in New York (USA) und 2001 an der Weltkonferenz gegen Rassismus in Durban (Südafrika) teil.

In Deutschland setzten wir uns für verschiedene Gesetze ein, u.a. für das Gewaltschutzgesetz, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz  (Antidiskriminierungsgesetz), das Prostitutionsgesetz und gesetzliche Regelungen  im Zusammenhang mit Menschenhandel. Seit 1993 setzen wir uns für den eheunabhängigen Aufenthalt ab dem Zeitpunkt der Eheschließung ein. 2004 wurde von der Bundesregierung der Nationale Integrationsplan ins Leben gerufen und auf bundesweiter Ebene diskutiert. Nach einem halben Jahrhundert wurde endlich nicht mehr nur über Migrant_innen geredet, sondern mit Migrant_innenselbstorganisationen über Integration diskutiert. Gemeinsam mit staatlichen Akteur_innen, unterschiedlichen nichtstaatlichen Institutionen und anderen Migrant_innenselbstorganisationen nahm agisra am ersten Integrationsgipfel 2006 teil und arbeitete in der Arbeitsgruppe „Themenfeld Frauen: Lebenssituation von Frauen und Mädchen verbessern, Gleichberechtigung verwirklichen“ mit.

agisra setzte sich vor allem für die rechtliche Verbesserungen für Migrantinnen und ihren Schutz vor Gewalt ein. In Köln war agisra auch an der Ausarbeitung des Integrationskonzepts beteiligt, welches jedoch in der Umsetzung noch viele Wünsche offen lässt.


agisra hat sich in ihren 20 Jahren
immer wieder aktiv in die Politik eingebracht.
Es ist unabdingbar, dass nichtstaatliche Organisation
politische Entscheidungen mitgestalten!

 

Kontakt: agisra e.V. | Martin Str. 20a / Bolzengasse | Tel. 0221.124019 0221.1390392 | info (at) agisra.org