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Menschenrechte für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen!

Aktuelles

Rechtsseminar "Frauen und Migration"

„Wandernde Unionsbürgerinnen – Freizügigkeit, Arbeit und Sozialleistungen“


23. und 24. Mai 2014

Freitag 10.00 Uhr
bis Samstag 13.00 Uhr

in Bochum Jugendgästehaus Bermuda3Eck

Anmeldung über die Heinrich-Böll-Stiftung

Das Seminar richtet sich an alle Fachfrauen der Sozialen Arbeit und Mitarbeiterinnen von Beratungsstellen. Das Seminar beschäftigt sich diesmal mit der Lebenslage, der Aufenthaltsperspektive und den Sozialleistungsansprüchen von Unionsbürgerinnen.
Die öffentlichen und medialen Diskussionen der letzten Monate haben gezeigt, dass insbesondere Frauen aus Bulgarien und Rumänien als „Armutsmigrantinnen“ und „Sozialbetrügerinnen“ wahrgenommen werden. Gleichzeitig bestehen noch in vielen Bereichen Unklarheiten über die Ansprüche auf Hartz IV, Kindergeld und sonstige Familienleistungen sowie die Möglichkeiten des Krankenversicherungsschutzes. Selbst bei der Kindertagesbetreuung und der Zulassung zu den Sprachkursen kommt es zu Schwierigkeiten.
In der Beratungspraxis gilt es, das mögliche Spektrum der Leistungsansprüche und des Zugangs zu Hilfen zu erkennen und je nach der konkreten Situation der Frauen angemessene Wege der Durchsetzung von Rechten zu finden.
Wir arbeiten mit verschiedenen, auch interaktiven Lernmethoden. Die Fragestellungen aus der Praxis können gerne eingebracht werden.
Die zur Verfügung gestellten Seminarunterlagen dienen auch als Beratungsleitfäden für den Berufsalltag.

Flyer Rechtsseminar

Multiplikator_innen-Seminar

Selbstbestimmungsrecht junger Migrantinnen

– gegen Zwangsverheiratung und andere familiäre Gewalt

Mädchen und junge Frauen im Spannungsfeld zwischen Familie und Selbstbestimmung

Workshop für MultiplikatorInnen

Freitag, 19.09.2014: 9:30 - 14 Uhr

Zwangsverheiratung ist eine Menschenrechtsverletzung.

Zwangsverheiratung und andere Formen von körperlicher und psychischer Gewalt wie Kontrolle und Einschränkungen bei der Auswahl von Freundschaften, Ausgangsverbot, Zwang zur Jungfräulichkeit u. ä. ist keine private und familiäre Angelegenheit. Sie basieren auf patriarchalen traditionellen Strukturen.

Die betroffenen Mädchen und jungen Frauen befinden sich in einem enormen Spannungsfeld. Sie schwanken lange Zeit zwischen dem Wunsch es den Eltern recht zu machen bzw. nicht die Kraft aufbringen zu können sich zur Wehr zu setzen und dem Bedürfnis nach Selbstbestimmung.

Mit dieser Problematik konfrontierte Fachkräfte fühlen sich meist über die Situation der Betroffenen und ihrer Familien nicht ausreichend informiert und in ihren Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt.

Wie können Sie Mädchen und Frauen, die von Zwangsverheiratung und anderen Formen familiärer Gewalt betroffen oder bedroht sind unterstützen? Welches Hintergrundwissen benötigen Sie? Welche Rechtsgrundlagen gibt es?

Mit dieser Fortbildung wird die Gelegenheit geboten, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und gemeinsam Lösungsansätze (auch anhand von Fallbeispielen) zu erarbeiten.

Die Fortbildung richtet sich an MultiplikatorInnen, die mit dem Thema bereits konfrontiert wurden oder präventiv tätig werden möchten.

Freitag, 19.09.2014, 9:30 – 14:00 Uhr

In den Räumen von agisra e.V.

Teilnahmebeitrag: 15 Euro (Die verbindliche Anmeldung erfolgt mit der Überweisung der Kosten an unser Konto mit dem Betreff „ZVH“.  Es sind nur begrenzt Plätze vorhanden.

Pressemitteilung zum Internationalen Frauentag


Der Internationale Frauentag am 8. März steht für den Kampf um Gleichberechtigung und Emanzipation. Seit Jahrzehnten kämpfen weltweit Frauen um essentielle Rechte, wie den gleichberechtigten Zugang in politische Systeme, den Zugang zum Bildungs- und Arbeitsmarkt, sowie den Zugang zum Gesundheitssystem.


Wir freuen uns darüber, dass in der Bundesrepublik Deutschland viele dieser essentiellen Rechte für viele Frauen erreicht wurden. Viele dieser Grundrechte bleiben Frauen jedoch immer noch verwehrt.


Anlässlich des Internationalen Tages der Frauen wollen wir unseren Unmut bezüglich des politischen und gesellschaftlichen Umgangs mit EU-Frauen in Not, vor allem aus Bulgarien und Rumänien äußern. Frauen in Not sind u.a. Frauen, die von sexualisierter bzw. häuslicher Gewalt betroffen sind; hochschwanger sind; Frauen mit Kindern, die kein Obdach finden und ohne Krankenversicherung sind.


Die aktuelle politische Debatte um Neu-Zugewanderte Menschen aus Bulgarien und Rumänien wird oftmals rassistisch geführt.

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Kontakt: agisra e.V. | Martin Str. 20a / Bolzengasse | Tel. 0221.124019 0221.1390392 | info (at) agisra.org